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Renate Jantschitsch
Renate Jantschitsch

Zert. Kinesiologin, 2-fach Mädls-Mama, vielseitig interessiert, hochsensitiv, Manifestierender Generator 4/6

Wofür hast du dich heute entschieden?

In Kontakt mit mir selbst treten - Teil 4

Mit zunehmendem Alter häufen sich die Verpflichtungen, damit unser System funktioniert, wie es funktionieren soll. Dienen diese Hausaufgaben dem Wohle aller, werden wir uns auch nicht wirklich schwer tun, sie zu erfüllen.

Es sammeln sich aber mit der Zeit oft viele Dinge an, wo wir uns sträuben dran zu gehen, es uns immer schwerer fällt gewissen „Ansprüchen“ zu genügen. Wir meinen nicht daran vorbei zu kommen, keine Wahl zu haben und einfach mitmachen zu müssen in dem Treiben und handeln ganz automatisch.

Dabei ist es aber ganz wichtig, dass wir zumindest zwischendurch immer wieder mal aufwachen, uns selbst befragen, ob das für mich noch passt – ob ich gewisse Dinge mittragen kann, was meine eigenen Werte sind.

 

Vieles hängt schon mit dieser inneren Haltung zusammen, was ich tagsüber erlebe. Stürzen wir uns bewusst auf eine positive Seite – schon wird vieles einfacher, klarer und somit bewusster.

Die eigene Haltung zu Themen mit denen ich konfrontiert werde,  zu hinterfragen und formulieren, vielfältige Informationen dazu einholen, immer wieder bei sich selbst nachzuhaken, ob es für mich so noch Gültigkeit hat, sich seines eigenen Anteil am Thema bewusst zu werden und danach zu agieren – das bedeutet für mich ein spirituelles Leben zu führen.

 

Immer wieder sage ich meinen Kindern:

Es ist deine Entscheidung – willst du, dass der Tag gut wird oder schlecht?

Vieles hängt schon mit dieser inneren Haltung zusammen, was ich tagsüber erlebe. Stürzen wir uns bewusst auf eine positive Seite – schon wird vieles einfacher, klarer und somit bewusster.

 

Verantwortung / Mitverantwortung / bedingungsloses Handeln auf Befehl

Als kleinen Denkanstoß möchte ich euch einen Ausschnitt aus "I wie Ikarus" an Herz legen. Es geht dabei um das Milgram Experiment.

Spirituelles Leben

Viele Menschen tun den Begriff, schnell als humbug und unnützen esoterischen Kram ab. Vielleicht auch weil die Erklärung dazu kaum greifbar ist.

Begriffsbedeutung siehe Wikipedia

Alles was wir sagen und und tun spiegelt immer nur die eigenen Wahrheit wieder – eine 100%ige allein gültige Wahrheit gibt es aber nicht.

Für mich bedeutet daher ein spirituelles Leben zu führen folgendes:

  • Die eigene Haltung zu Themen mit denen ich konfrontiert werde,  zu hinterfragen
  • Vielfältige Informationen dazu einholen.
  • Für mich die Bedeutung und damit verbundene Werte zu formulieren, sich der Konsequenzen bewusst sein, danach zu handeln.
  • Immer wieder bei mir selbst nachzuhaken, ob es für mich so noch Gültigkeit hat. Erfahrungsschatz steigt mit jedem Tag, ich darf mich umentscheiden – es ist nicht unbeständig, wenn ich auf der Suche nach dem für mich passenden Weg/Umgang bin. Es ist so sogar mutig, verschiedenes auszuprobieren.
  • Sich seines eigenen Anteils am Thema bewusst zu werden und danach zu agieren.

Zwangsläufig kommt man dann auch irgendwann auf die Glaubensfrage an sich.

Religion ja nein, wenn ja welche passt für mich – brauche ich überhaupt einen Stempel dafür? 

Mit Gleichgesinnten bilden sich oft schöne Gemeinschaften, die mich auch stärken können.  Es birgt aber auch die Gefahr, dass sich eine Führungsebene etabliert, die dann vorschreibt, was alle zu denken bzw. wie sie sich zu verhalten haben.

Klar, Traditionen sind nichts anderes als Rituale, die Sicherheit bieten können. Da sich aber alles weiterentwickelt, Lebensbedingungen ändern lohnt es schon, immer wieder mal nachzufragen, ob für mich nicht andere Rituale mittlerweile sinnvoller sind.

Aber egal was ich tue, ich sollte doch voll und ganz dahinterstehen, aus tiefster Überzeugung und mit Leidenschaft.

 

Also aus welchen Beweggründen mache ich dies oder jenes noch, obwohl es mir vielleicht nur mehr als lästige Pflicht erscheint.

Zum Wohle Aller

Niemand soll durch mein Handeln in seinem „guten“ körperlichen und seelischen Zustand beeinträchtigt werden.

Was aber, wenn der „gute Zustand“ durch von außen kommende, bewusst manipulativ erzeugte innere Bilder gar nicht mehr so gut war?….

Auch hier empfehle ich einfach mal einem Gespräch zu folgen und mit sich selber und der eigenen Anschauung abzugleichen.

Mit dem Zusatz  „zum Wohle aller“ können wir ja eigentlich schon mal nicht falsch liegen – nur was genau bedeutet das wirklich – wer entscheidet, was das Wohl aller ist…

Genau dieses Thema verfolgt uns ganz offensichtlich mit Covid schon einige Zeit.

 

In der Ausgabe 12/2020 des Magazins P.M. Wissen wird die Kraft der Gemeinschaft beleuchtet und deren geschichtliche Entwicklung. Hätten die Menschen nicht zusammengehalten, wären wir nie so weit gekommen. Mittlerweile sind wir aber schon so „gut“ vernetzt, globalisiert und scheinbar auf die Gemeinschaft fokussiert (aber nur um dem herrschenden System in die Hände zu spielen, damit es nicht auseinanderbricht – meiner Meinung nach), dass wir auf die Kraft des Einzelnen vergessen.

Wenn in der Wirtschaft oder noch krasser in der Landwirtschaft dem Einzelnen die Luft ausgeht und immer mehr einknicken an der finanziellen Last von Krediten, um ja mithalten zu können, ändert sich aber auch unsere Umgebung, in der wir leben. (siehe Wutbauer Chrisitan Bachler www.wutbauer.at auch wenn er jetzt einen Weg für sich gefunden hat mit der Gemeinschaft, aber er ist nur einer von vielen!)

Wir haben es erlaubt, vieles schon so weit auszulagern und zu importieren, anstatt die heimischen Ressourcen in den verschiedenstens Branchen zu nutzen und wirklich hier zu fördern. Beginnen wir bitte wieder, uns darauf zu besinnen

          • Wie will ich wirklich leben?
          • Was benötige ich in meinem Leben?
          • Was erwarten wir von unserem Leben?
          • Wie soll die Umgebung/Landschaft rund um uns sein?
          • Will ich hochwertige Qualität bei Kleidung, Werkstoffen, Lebensmittel, Produkten?
          • Welchen Betrag kann ich selbst dazu leisten?

Aber Achtung – bitte Schritt für Schritt vorgehen, wer alles auf einmal umsetzen will, gerät nur in Stress und resigniert möglicherweise frühzeitig, ohne die Ernte in Form von nachhaltiger Wirkung einzufahren.

 

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