sunrise-1765027_1920
Renate Jantschitsch
Renate Jantschitsch

Zert. Kinesiologin, 2-fach Mädls-Mama, vielseitig interessiert, hochsensitiv, Manifestierender Generator 4/6

Die Erde ist (k)eine Scheibe…

Die Sache mit dem Weltbild…

Wir leben in einem Zeitalter, in dem wir Bilder aus aller Welt und auch vom Weltall aus gesehen die fantastischsten Bilder direkt ins Haus bzw. auf unsere mobilen Telefone geliefert bekommen. Heute kaum noch vorstellbar, dass in früheren Zeiten die Menschen wirklich dachten „Die Erde ist eine Scheibe.“

Jeder hat von seinem Standpunkt aus  gesehen recht.

Trotzdem begegnen wird doch auch immer wieder Menschen, die scheinbar nicht allzu weit weg von einschränkenden Vorstellungen sind – egal um welchen Bereich des Lebens es sich handelt: was sich für den einen Menschen völlig klar, einleuchtend oder sich stimmig anfühlt, mag sich für den danebenstehenden Menschen komplett anders darstellen.

 

Fortschritt durch Scheuklappenmentalität?

Spätestens hier wird klar, dass jeder seine eigene Wahrheit hat und somit von seinem Standpunkt aus Recht behält. Diese kunterbunte Vielfalt wird dann zum Problem, wenn auf einem Standpunkt behaart wird, ohne einander an und zu zuhören.

Wenn jeder seine Scheuklappen aufsetzt und nicht mehr nach rechts oder links oder gar nach oben und unten schauen kann, folgt der Stillstand. Eine Weiterentwicklung ist so nicht möglich.
 

Visionärsarbeit

Wir Menschen brauchen aber Visionäre, die sozusagen das UNMÖGLICHE DENKEN und sich nicht dreinreden lassen. Menschen, die eben gerade durch Zwischenrufe erst recht an ihren Ideen dranbleiben.

Sehr oft zeigt sich in der Geschichte unserer Menschheit, dass die Errungenschaften, mit denen wir heute wie selbstverständlich leben, am Anfang der Idee alles andere als gern gesehen und heiß umjubelt waren.

Menschen, die zukunftsweisende und groß angelegte Pläne haben, werden zunächst meist nicht ernst genommen, belächelt oder gar verschmäht. Der Erfolg ihrer Idee kam meist erst Jahre nach deren Tod.

Heute werden viele Ideen oft durch Lobbyismus bereits im Keim erstickt, weil alteingefahrene Systeme dadurch gefährdet erscheinen. Und das obwohl eine große Anzahl an Startups unserer jetzigen Generation mit Ihren Ideen und Firmenphilosophien auf ein größeres Ganzes abzielen wie bewusst positive nachhaltige Wirkung auf unseren Planeten, den Menschen und Tiere ab. Vermeintlich interessierte Marktriesen kaufen Startups auf – bloß die dahinterliegende Vision versandet dann sehr oft. Die richtigen Firmenzahlen/Platzhirschgehabe gehen vor – das Bewusstsein, dass wir alle in einem Boot sitzen und jede Entscheidung früher oder später Auswirkungen auf Menschen rund um den Erdball hat, ist in vielen Köpfen noch nicht angekommen.

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

Ganz nach diesem Motto begegnen Menschen oft Neuem. Eine gesunde Skepsis ist nicht verkehrt. Gehe ich aber nie das kleine Risiko des ersten Versuches ein, werde ich auch nie sicher wissen, ob es für mich nicht doch wunderbar ist. Gewohnheitstier Mensch

 

In unseren bestehenden Finanz- und Wirtschaftsverstrickungen geht es ganz klar darum, immer mehr Ertrag zu erzielen und dabei weniger Kosten zu haben. Eine für Menschen wertschätzende, faire und damit lebensfreundliche Entlohnung spielt dabei selten mit.

Geiz ist geil. Produkte zu Dumpingpreisen aus irgendwoher, statt regionale Produkte. Kaputte Geräte zu reparieren ist teurer als gleich neu zu kaufen und das angeblich noch mit besserer Technik dahinter. Dabei sind in vielen Geräten schon Sollbruchstellen eingebaut, das heißt, sie wurden gar nie mit der Absicht hergestellt ewig zu funktionieren!

Die Medien tun ihr übriges dazu. Je nach dem woher der Wind weht, wird die Berichterstattung halt so oder so gestaltet.

Ja, es gibt auch ein Umdenken- bereits vor Jahren wurden schöne Qualitätssiegel eingeführt. Allerdings wird auch hier sehr viel manipuliert, sodass wir als Konsumenten nur schwer dahinter sehen können, was da wirklich noch „wahr“ daran ist.

 

Dokumentationen über Produktionsbetriebe in Billig-Lohnländern, Bio-Siegel und co gibt es zwar, die muss man sich aber meist im Internet suchen. Auf den einschlägigen TV-Kanälen senden die Betreiber lieber Serien und Filme, da knallharte Fakten selten für hohe Einschaltquoten sorgen. Bei öffentlich rechtlichen Sendern fragt man sich dann schon, wo der Lehrauftrag bleibt.

 

Wir sind alle programmiert.

Jeder von uns lebt mit seiner Normalität. Oftmals gehen wir davon aus, dass andere Menschen alles gleich aufnehmen, es sich für sie gleich anfühlt, wie für mich, sie dasselbe Wissen haben, das auch in meinem Kopf wohnt. So gesehen hat jeder von seinem Standpunkt aus Recht.

Bloß wie genau wir ticken, wie wir programmiert sind, ergibt sich aus der Summe unserer Erlebnisse, Gehörtem, unserer Umgebung in der wir leben, den Menschen, die wir in unser Leben lassen, vieles ist auch erblich bedingt und manifestiert sich mitunter noch stärker durch unsere Erfahrungen.

Werbemaßnahmen und auch politische Reden sind heute schon so ausgeklügelt, dass an die gewünschte Zielgruppe gerichtet, die passenden Bilder im Kopf der Menschen erzeugt, um die gewünschten Reaktionen hervorzurufen.

Unsere Umwelt manipuliert uns mittlerweile so geschickt, dass wir uns selbst gar nicht mehr fragen, ob diese Programmiersprache überhaupt zu uns passt.

 

 

Welche Software haben wir in uns aufgespielt?

Technische Errungenschaften und automatisierte Abläufe in den verschiedensten Bereichen des Alltags, Zeit- und Leistungsdruck machen unser Leben zwar spürbar einfacher, aber oft auch Bewegungsloser.

Das hat bereits bei Kindern zur Folge, dass notwendige Verknüpfungen im Gehirn nicht mehr ausreichend gebildet werden und dann die von Erwachsenen verlangten schulischen Leistungen nicht mehr so einfach erbracht werden können.

Dabei hängt Lernen und Weiterentwicklung stark mit Bewegung zusammen!

Die für Erwachsenen simpelsten Bewegungsabläufe, die sich Babys und Kleinkinder mühsam erarbeiten, sind die Vorstufen für das Stifte halten bzw. spätere Schreiben u.v.m.

Lernen erfolgt aufbauend!

Je mehr Bewegung wir im Alltag haben / je mehr unterschiedliche Eindrücke wir von einer Sache erhalten, desto beweglicher wird auch unser geistiges Denkvermögen. So ist es uns möglich komplexe Zusammenhänge  zu erkennen, Lösungsorientiert an Problemstellungen heranzugehen, fokusiert zu arbeiten etc.

 

Es ist selbstredend, dass bei Ausbleiben dieser Faktoren, das selbständige Denken und mehr darunter zu leiden beginnt.

Auch die Kultur und Erziehung aus früheren Zeiten lieb und artig zu sein, wird schon alles so passen und die (Oberen) müssen es ja besser wissen etc. haben mit dazu beigetragen, dass sehr selten Dinge hinterfragt werden. Die nationale und EU-weite Gesetzeslawine sorgt zwar für manches Unverständnis, aber oft für wenig Gegenwehr.

 

Weg mit den Scheuklappen!

Dabei sollten wir aber genau das tun:

hinterfragen!

      • Alles und jeden

      • jederzeit

      • Informationen einholen

      • Quellen vergleichen

 

=> umso wirklich zum eigenen Standpunkt zu einem Thema zu kommen.

Anregungen für ein bewusstes, Leben:

Sich der eigenen Meinung, Ansicht der Sache, Weltbild zu den verschiedensten Themen bewusst werden/sein.

Aber auch Was passt wirklich zu mir und lebe ich danach?

 

Traut euch eure eigene Meinung zu sagen, eure Gedanken an andere Menschen weiterzureichen. Macht dabei klar, dass es sich von eurem Standpunkt aus so verhält, ihr aber gerne anhört, was die anderen dazu denken.

Seid offen für Ideen, Ansichten anderer.

ANHÖREN – Hört sie euch an. Wie sieht dieser Mensch die Sache?
ZUHÖREN – nachfragen, was meint er jetzt, wie meint er es genau – nachhaken, um Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen

Auf sich wirken lassen – die eigenen Gedanken zum Gesagten kreisen lassen, Infos einholen, kann das so stimmen…

In sich hinein fühlen, wo sich Widerstände auftun, was dahintersteckt.

Klingt es interessant für mich, dem weiter nachgehen.

Wenn diese neuen Infos sich stimmig anfühlen, dürfen sie gerne ins eigene Leben implementiert werden.

Die eigene Meinung zu revidieren, ist kein Anzeichen von Schwäche – im Gegenteil! Nur so ist Weiterentwicklung möglich. Als Kind haben wir das ständig gemacht – ganz natürlich. Was wollten wir nicht alles werden oder machen, wenn wir groß sind. Was davon hat sich dann wirklich durchgesetzt, wieviel nicht? Vielleicht auch einmal eine kleine Rückschau machen, was es heute noch wert wäre von den Kindheitsträumen zu erfüllen.

Wer möchte, darf gerne teilen:

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on print
Share on email

Update your Mindset

Du sehnst dich nach klaren, selbstbestimmten Entscheidungen in deinem Leben? Mit Hilfe von Zielbalancen aus der Kinesiologie kannst du leicht deine für dich falschen Glaubensätzen ausmisten.